ALPA OF SWITZERLAND - Hersteller herausragender Kameras

Coporate Sound an der Spitze

Ein Hintergrundbericht über unsere "Sound-Macher"

Eine akustische Identität für ALPA - ein Unternehmen, welches keine Kompromisse einzugehen bereit ist - zu entwickeln ist keine leichte Aufgabe. Über einen definierten Prozess - von Vorbesprechung, inhaltlicher Definition, über mood-board Komposition bis hin zur Alphorn-Aufnahme - führten wir ALPA und deren künftigen Corporate Sound konsequent ans Ziel. Der fertige akustische Auftritt spricht tonal präzise definierte Werte wie Swissness, Tradition, Potential, Perfektion und Reinheit an und verkörpert die Marke ALPA dadurch beinahe perfekt.

Vorrecherche / Einlesen in ALPA

Vor dem ersten Kundenkontakt hat sich soundcube über ALPA via Internet erkundigt, um vorab einen Eindruck von der Firma, ihren Produkten und den Menschen dahinter zu gewinnen. Als erste kreativ-assoziative Übung wurden einige kurze atmosphärische Anmutungen komponiert, um ALPA erste Eindrücke von einer klingenden Marke zu vermitteln. Einige Elemente aus diesem Prozess haben bis hin zum endgültigen Corporate Sound standgehalten.

Akquise Kontakt

Beim ersten Aufeinandertreffen mit Ursula, Thomas und André haben wir als erstes über das Thema Corporate Sound und seinen Bezug zur Corporate Identity referiert. Im Anschluss wurden potentielle Einsatzgebiete ebenso wie erwünschte, zu kommunizierende Inhalte andiskutiert. Neben einem generell einsetzbaren, akustischen Logo und einem sogenannten "Muttersoundscape", welcher einem elaborierten Markenklang-Vorrat gleichkommt, sollen Messen zu einem künftigen Anwendungsgebiet gehören.

Überzeugt von dem Nutzen eines Corporate Sounds erteilte uns ALPA den Auftrag.

Initiales Meeting

Bei einer weiteren Zusammenkunft mit ALPA wurde noch intensiver nach identitätsbildenden Einheiten und Aspekten der Firma gesucht. Ebenso wurde über verschiedene Instrumentierungen gesprochen, wobei sich das Alphorn als Hauptinstrument relativ bald durchsetzte. Dies deshalb, weil es von seiner Eigenart und seiner Assotiationsstärke her für die Repräsentation vieler wichtiger Aspekte wie Swissness, Folklore, Einfachheit (und trotzdem ein Instrument für Profis), Grösse, Potential ebenso wie Ironie bestens geeignet ist.

Research und Moodboards

Alle gesammelten Informationen wurden vertieft und mit weiterer Recherche und einem ausführlichen Fragebogen, welche die Mitarbeiter von ALPA gemeinsam beantworteten, ergänzt. Daraus wurden in einem nächsten Schritt musikalische mood-boards entwickelt. Es handelt sich dabei um Klang-Skizzen, welche die gesuchte Identität zu umgrenzen und zu treffen versuchen. Dabei wurde versucht mehrere Grundrichtungen anzubieten, um den ALPAs noch mehr Einfluss und Enscheidungskraft zukommen zu lassen. Ebenso wurden aus den entstandenen mood-boards erste Ableitungen eines ALPALogos abgeleitet.

Mood Meeting, Mood Produktion

An einem nächsten Treffen wurden ALPA die moods sowie die Logo-Ansätze präsentiert. Nachdem sich in wenigen Tagen eine eindeutige Präferenz seitens ALPA einstellte und die positiven und negativen Aspekte der moods genau beleuchtet wurden, konnten wir uns den favorisierten mood vornehmen und ihn zu einem etwa zwölfminütigen Muttersoundscape ausbauen. Dabei wurde die Klangwelt kompositorisch sowie auch sounddesign-bezogen ergänzt.

Alphorn-Aufnahmen

Nachdem uns in der Vorproduktionsphase das Instrument Tuba leichte Unsicherheiten bescherte, was die Hauptauswahl des ALPA-Instrumentes Alphorn angeht, bestärkten uns die gelungenen Aufnahmen unseres Wahlinstrumentes in kürzester Zeit.

Unter der Leitung von Hannes, trafen sich Anfang Februar soundcube und Ruedi Linder bei Idee und Klang, um die kompositorisch an sich simplen, technisch aber doch sehr Anspruchsvollen Alphorn-Aufnahmen zu realisieren. Die Schwierigkeit bestand darin, dass der unterste Ton des künftigen ALPA-Logos ein F ist, welches auf dem xxx-Alphorn den tiefsten spielbaren Ton darstellt. Da das Alphorn ein Naturtoninstrumen ist, welches nicht durch Klappen oder Tasten ohne Weiteres zu einem klar definierten Ton führt, liegt bereits diese Anforderung auf einem hohen Niveau, zumal der liegenbleibende Ton möglichst leichmässig und stabil intoniert werden sollte (Aspekte wie Stabilität, Ausgeglichenheit, Sauberkeit und Professionalität dürfen nicht in Zweifel gezogen werden können).

Zu diesem Anspruch kam dazu, dass das ursprüngliche mood-board zwei Halbtöne tiefer komponiert wurde und sich die ALPA-Familie bereits an den tiefen, wohligen, sonoren Klang des Entwurfes gewöhnt hatte. Um einen eventuellen Verlust dieser Aspekte zu kompensieren, gelang es Ruedi - trotz oder vielleicht gerade wegen seiner Erkältung - das tiefe F sogar nochmals um eine Oktave tiefer einzuspielen. Das hatte zur Folge, dass der Ton nur jeweils für wenige Sekunden wirklich stabil generiert werden konnte.

Schlussendlich kamen wir aber mit ALPA insofern überein, dass der Aspekt der Menschlichkeit und der Natürlichkeit der Kernaussage von ALPA keinen Abbruch tun würde (diese Frage ist bis heute noch nicht definitiv geklärt).

Logo-Generation und Dokumentation

Nach einer intensiven "Test-Anhörung" hat ALPA den neuen Corporate Sound akzeptier. Die herausdestillierte akustische Essenz wurde sodann in ein ALPA-Hauptlogo - mit einer für das Web adaptierten Variante - umgesetzt

Als Zusammenfassung und Dokumentation wurde die musikalische und psychologische Umsetzung und die Regeln für die weitere Verwendung erstellt.

Es liegt in der Nautur des Corporate Sounds, dass wir die Entwicklung und Reaktionen der Benutzer eng verfolgen werden. So wird es möglich sein Anpassungen und Modifikationen anzubringen und in die sich weiterentwickelnde Markenindentität musikalisch zu integrieren.

Wir freuen uns darauf!